Heubach, Restaurierung/Teilrekonstruktion der
Walcker-Orgel
 (I/6, 1938)

 

Arbeiten bis 12.08.19
Teilabbau

 

Am 31.08.1939 (2 Tage vor Beginn des II.WK) war der Bau dieser kleinen Orgel (E.F. Walcker & Cie, Ludwigsburg, 1938, I/6) von Heubach abgeschlossen, erinnert sich ein Dorfbewohner. Ein ungewöhnlicher Zeitpunkt, der die Besonderheit dieser Orgel auf ganz eigene Weise hervorhebt. Mehrere Institutionen unterstützen nun den Erhalt bzw. die anstehende Restaurierungsaufgabe (Landesamt für Denkmalpflege, Kreissparkassenkulturstiftung Hessen Thühringen, Diözese Mainz).

 

Disposition (I/6) 

I. Man. HW C-f'''   Pedal C-d'
Gedeckt 8'   Subbass 16'
Prinzipal 4'   (c°-d' Transmission  
Blockflöte 4'   zum Gedeckt 8')  
Schwiegel 2'      
Sesquialtera 2f        
(Rekonstruktion)        
         
Spielhilfen

Koppeln: Manual/Pedal, Super Man./Ped., Super Man. (alle als Tritt)

Spielhilfen: feste Kombination Tutti (als Tritt)

 
System
Pneumatisch angesteuerte Taschenchenlade
Zentraler Wind
Temperierung: Gleichstufig
 

Die vor 125 Jahren am Hang erbaute katholische Filialkirche St. Bartholomäus hat einige handwerkliche Besonderheiten zu bieten, z.B. die exakt behauenen Sandsteine, die Dächer mit Schmuckgauben und Zierwerk in passendem Übergang zur Zimmermannsarbeit, kunstvoll geschmiedete Beschläge, Gitter und Tore, die reichhaltig bunt gestalteten Fenster, der wohlproportioniert geschmückte Altar usw. So wie ursprünglich gedacht, passt alles stimmig zusammen, nur wenige Details wurden im Laufe der Zeit verändert.

(historisches Foto: Herr Wassatsch)